
Über André
Seit 2021 vertritt André Schulze Nord-Neukölln im Abgeordnetenhaus. Dort kämpft er für bezahlbare Mieten statt Profite, für solide Finanzen und gleiche Chancen für alle Kinder. Aufgewachsen in Rudow ist er seit 2009 bei den Neuköllner Grünen und hat sich viele Jahre ehrenamtlich gegen rechtsextreme Strukturen engagiert.
Du kandidierst erneut fürs Abgeordnetenhaus. Was willst du für die Menschen in Neukölln erreichen?
Neukölln und seine Kieze sollen lebenswert und bezahlbar sein! Dafür müssen Mieten gedeckelt, Schulwege sicher und die Straßen müllfrei werden. Kai Wegner hat Berlins Kultur, Jugendarbeit und Klimaschutz zusammengekürzt. Ich möchte, dass Berlin wieder in den sozialen Zusammenhalt und Klimaschutz investiert.
Über welche grünen Erfolge in deinem Wahlkreis freust du dich am meisten? Wo hat grüne Politik den Menschen vor Ort bereits geholfen?
Grün macht den Unterschied – gerade hier in Nord-Neukölln sehen die Menschen es jeden Tag. Das neue Verkehrskonzept im Reuterkiez hat die Unfallzahlen deutlich gesenkt. Neukölln macht die Hasenheide klimaresilient. Neue Fahrradstraßen und geschützte Radwege machen die alltäglichen Wege bequem und sicher. Der Bezirk fordert konsequent 30 % soziale Mieten bei Neubau ein und rettet Mieter*innen vor Verdrängung. Mit Anwohnenden und der BSR suchen wir Auswege aus der Müllkrise. Und wir kämpfen um unsere soziale Infrastruktur vor Ort – von der Mieterberatung bis zum Mädchentreff. Genau dafür mache ich Politik: um das Leben der Menschen in Neukölln und ganz Berlin jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
Welche Begegnungen in deinem Wahlkreis haben dich besonders geprägt?
Als direkt gewählter Abgeordneter spüre ich eine besondere Verantwortung für die Menschen in meinem Wahlkreis. Deshalb treffe ich regelmäßig soziale Träger und Vereine, besuche Kiez-Gewerbe, spreche mit Lehrer*innen, bedrohten Mieter*innen und Sozialarbeiter*innen.
Besonders intensiv beschäftigen mich Begegnungen, bei denen konkrete politische Kämpfe im Fokus stehen – mit Hausgemeinschaften um ihr Zuhause, Anwohnenden um mehr Verkehrssicherheit oder Betroffenen von rechtsextremer Gewalt um Aufklärung.
