Jugendberatungshaus als Leuchtturmprojekt – schnelle Hilfe, kurze Wege, kluge Vernetzung (Drucksache 1939/XXI)
Eine Große Anfrage der SPD in der BVV vom 10.09. 2025 thematisiert Kosten, Leistung, Wirksamkeit und Erfolge des Neuköllner Jugendberatungshauses – auch im Vergleich zur Jugendberufsagentur. Die Grüne Fraktion meint: Das Neuköllner Jugendberatungshaus ist einzigartig in Berlin. Jugendliche – ob mit Hauptschulabschluss, Mittlerer Reife, Abitur oder ohne Abschluss – finden hier sofort Hilfe. Beratung, Berufsorientierung, Unterstützung bei persönlichen Problemen: all das passiert unter einem Dach, schnell und passgenau.
„Die Arbeit des Neuköllner Jugendberatungshauses geht weit über die Angebote der Jugendberufsagentur hinaus und wirkt im besten Sinne präventiv: Wer hier Unterstützung bekommt, rutscht später nicht ins Bürgergeld. Jeder Euro, den wir hier investieren, spart Folgekosten – und eröffnet echte Chancen. Hier wurde ein Ort geschaffen, der genau das leistet, was oft gefordert, aber selten umgesetzt wird. Die Frage sollte also nicht lauten, ob sich dieses Haus „lohnt“ – sondern vielmehr: Wie können wir es stärken? (Beate Bruker, Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss, Grüne Fraktion Neukölln)
Rechtliche Klarheit im Umgang mit AFD-Beschäftigten (Drucksache 1815/XXI)
Die Grüne Fraktion unterstützt den CDU-Antrag, das Bezirksamt zu prüfen zu lassen, welche rechtlichen Folgen die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch für den personalrechtlichen Umgang mit Beschäftigten des Bezirksamtes hat.
„Wer für diesen Staat arbeitet, muss auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Nach der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem brauchen wir auch in unseren Kommunen Rechtssicherheit und ein klares Verfahren. Die Verwaltung muss ein sicherer Ort für alle Menschen sein.“ (Samira Tanana und Beate Bruker, Vorsitzende der Grünen Fraktion Neukölln)

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