Grün als starke Stimme für Umwelt- und Klimaschutz

Swantje: Die Grünen machen ja Druck. Aber der Bezirk braucht mehr Unterstützung, um wirksame Maßnahmen stemmen zu können.
David: Stattdessen werden die Bezirke in ihrem Kampf um ökologische Baustandards und Naturschutz ausgebremst. Damit wird weder für günstigere Mieten noch für gerechtere Verteilung von Wohnraum gesorgt.
Swantje: Der schwarz-rote Senat verabschiedet sich mit seinen brutalen Sparvorhaben gerade vom gesetzlich verankerten Ziel, Berlin bis 2045 klimaneutral zu machen. Das ist ein herber Rückschlag für die ganze Stadt. Auch mit Klimaanpassungen für eine zukunftsfeste Stadt sieht es dann schlecht aus.
Linda: Klima- und Umweltschutz ist seit 2024 sogar als Menschenrecht verankert und bedeutet Schutz von Gesundheit und Leben. Im verdichteten Neukölln spielen Parks, Grünflächen und die Vegetation eine große Rolle für das lokale Klima. Sie verbessern die Luftqualität und reduzieren Hitze. Wie das Tempelhofer Feld – doch auch hier handelt der Senat nicht im Sinne des Arten- und Klimaschutzes, sondern will das Feld bebauen.

Paul: Wir sehen im Land Berlin, was passiert, wenn man Klimaschutz der Union und der SPD überlässt. Dies darf im Bund nicht geschehen! Deshalb ist die Bundestagswahl im Februar richtungsweisend.
David: Insbesondere ein klammer Bezirk wie Neukölln ist auf Bundesförderprogramme angewiesen. Die grün geführten Ministerien setzen sich für Radwegeausbau, Stadtbäume und für Klimaanpassungsmaßnahmen ein.

Linda: Klimageld, günstige Wohnungen, Radwege, Tramlinien, mehr Bäume. 
Alex: Wir Grüne und auch die AG Klima haben großen Zulauf. Klimaschutz ist weiterhin sehr wichtig. Deshalb brauchen wir unbedingt starke Grüne in Bundestag und Bundesregierung als laute Stimme für Klima- und Umweltschutz – global und kommunal!
Swantje: Gerade in Zeiten des Rechtsrucks braucht es Druck von der Straße für eine progressive (Klima-)Politik. Ich wünsche mir einen kraftvollen Klimastreik am 14. Februar – kommt vorbei!

Foto: Li-An Lim, Unsplash

Dieser Artikel ist Teil des Neuköllner Stachels Nr. 198, Ausgabe I/2025

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