Das Tempelhofer Feld – die natürliche Klimaanlage Berlins erhalten!

Das Tempelhofer Feld im Juli 2025; Foto: Felicitas Maltry

Mit zunehmenden Hitzerekorden und trockenen Sommern ist der Erhalt des Tempelhofer Feldes nicht nur eine Frage des Naturschutzes oder der Freizeitgestaltung – es ist auch eine konkrete Maßnahme zum Schutz der Berliner*innen vor extremer Hitze. In heißen Sommernächten kühlt es als „Kälteinsel“ deutlich stärker ab als bebautes Stadtgebiet und sorgt so für dringend benötigte Kaltluft in den angrenzenden Kiezen. Die schwarz-rote Koalition hält jedoch weiter an ihren Bebauungsplänen fest.

Sie handelt damit gegen die vielen bewiesenen ökologischen und sozialen Vorteile, die der Erhalt des Feldes mit sich bringt und gegen den eindeutigen Wunsch der Berliner*innen: Nicht nur beim Volksentscheid 2014, sondern auch in der vom Senat initiierten Dialogwerkstatt 2024 sowie beim internationalen Bebauungsplanwettbewerb 2025 hat sich ein Großteil explizit gegen eine Bebauung ausgesprochen. 3 Millionen Euro haben CDU und SPD bereits für diese Scheinbeteiligung ausgegeben – Geld, das die Stadt aktuell dringend an anderen Stellen benötigt. So wie wir das Feld als natürliche Klimaanlage.

Susanna Kahlefeld, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin; Foto: Vincent Villwock

Susanna Kahlefeld, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
Dieser Artikel ist Teil des Neuköllner Stachels Nr. 199, Ausgabe II/2025

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